


Das Zentrum für Innovationskompetenz (ZIK) Septomics ist eine BMBF-geförderte Forschungseinrichtung der Friedrich-Schiller-Universität Jena und wissenschaftlich assoziiert mit dem Universitätsklinikum Jena und dem Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie e.V. Hans-Knöll-Institut. Zentrales Forschungsgebiet von Septomics ist die Pathogenese und die Pathophysiologie der Sepsis. Als ein Zentrum für integrierte Sepsisforschung verknüpft Septomics dabei in einzigartiger Weise modernste interdisziplinäre Grundlagenforschung zum Erreger und zur Immunantwort des Patienten mit einer exzellenten klinischen Expertise. Ziel ist es, ein besseres molekulares Verständnis der Sepsis zu erlangen. Dies ist Voraussetzung für die Entwicklung neuer, dringend benötigter, lebensrettender Sepsis Diagnostika und Therapeutika.
"Eltern" und wissenschaftliche Trägereinrichtungen von Septomics sind das Universitätsklinikum Jena mit der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin (KAI) und dem Institut für Medizinische Mikrobiologie (IMM) sowie das Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektions-biologie e.V. - Hans-Knöll-Institut (HKI).
Septomics hat sich 2008 erfolgreich im Wettbewerb "Zentren für Innovationskompetenz: Exzellenz schaffen - Talente fördern" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durchsetzen können. Das Programm baut herausragende Forschungsansätze an Hochschulen und Forschungseinrichtungen in den ostdeutschen Ländern zu international renommierten Zentren aus. Entscheidend für diese Zentren ist eine exzellente und international wettbewerbsfähige Forschung, aber auch "Innovationskompetenz", also die Fähigkeit, Forschungsergebnisse in die Wirtschaft zu transferieren. Zusätzlich unterstützt der Freistaat Thüringen Septomics über das Programm "ProExzellenz" mit der Finanzierung der klinischen Forschergruppe und des Institutsneubaus.