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Öffentliche Podiumsdiskussion: Für einen Nationalen Aktionsplan gegen Sepsis

11.09.2014

11.09.14

Sepsisfälle und Antibiotikaresistenzen steigen unaufhaltsam

Donnerstag, 11. September 2014, 11:00-14:00 Uhr
Langenbeck-Virchow-Haus, Raum "Robert Koch"
Luisenstr. 58/59, 10117 Berlin

Ein breites Bündnis führender deutscher Infektions- und Sepsisforscher und Fachgesellschaften erneuert Forderung an die Bundesregierung nach einem Nationalen Aktionsplan gegen Sepsis und lädt zur Podiumsdiskussion ein.

Sepsiserkrankungen nehmen zu und werden weiter unterschätzt
Derzeit erleben wir unter großer Anteilnahme der Weltöffentlichkeit den bisher größten, noch immer unkontrollierten Ausbruch der Ebola-Infektion. Mit Ebola infizierte Menschen versterben an einer schweren Sepsis - auch „Blutvergiftung“ genannt. Die Ebola-Erkrankung wurde 1974 erstmals beschrieben, verläuft fast immer tödlich und führte bisher zu über 2000 Todesfällen. Es ist weit weniger bekannt, dass nahezu hundert weitere Infektionserreger eine tödliche Sepsis auslösen können und Sepsis weltweit jährlich ca. 8 Millionen Todesopfer fordert.

Alleine in Deutschland könnten 15.000 bis 20.000 der jährlich mehr als 60.000 durch Sepsis bedingten Todesfälle durch bessere Vorbeugung, Beachtung von Hygieneregeln und Früherkennung verhindert werden. Die bisher ergriffenen Maßnahmen haben nicht ausgereicht, den Anstieg der Sepsisfälle und Antibiotikamissbrauch zu stoppen. Die Entwicklung neuer effektiver Wirkstoffe gegen Erreger und Sepsis stagniert.
Aus diesem Grund wurde 2013 auf einem Sepsis Summit ein Memorandum für einen Nationalen Aktionsplan gegen Sepsis verabschiedet. Das Memorandum erfährt breite Unterstützung seitens führender Fach- gesellschaften, Forschungs- und Gesundheitseinrichtungen sowie einiger Gesundheitsminister der Länder und Ärztekammern.

Das Memorandum fordert die verantwortlichen Bundesministerien auf, alle „Stakeholder“ an einen Tisch zu bringen, um gemeinsam eine langfristig angelegte Strategie gegen dieses multifaktoriell bedingte Problem zu entwickeln. Aus diesem Grund laden wir zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion ein.

Moderation der öffentlichen Podiumsdiskussion:
Joachim Müller-Jung, Ressortleiter „Natur und Wissenschaft“ Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Einführung:
Staatsminister Helge Braun - Sicht eines Intensivmediziners, der zum Politiker wurde

Diskutanten:
• Axel Brakhage - Was uns für eine schnellere Entwicklung von effektiven Antibiotika fehlt
• Petra Gastmeier - Wie sich Infektionen im Krankenhaus vermeiden lassen
• Jörg Hacker - Nationale und internationale Strategien gegen Antibiotikaresistenzen
• Udo Kaisers - Lehren aus dem Ausbruch multiresistenter Keime an der Uniklinik Leipzig
• Georg Peters - Was wir von anderen Ländern lernen können
• Konrad Reinhart - Plädoyer für einen Nationalen Aktionsplan
• Tobias Welte - Wie Impfungen vor Sepsis schützen können

Veranstalter:
• Center for Sepsis Control and Care - Sprecher Prof. Dr. Michael Bauer
• Deutsche Sepsis-Gesellschaft - Vorsitzender Prof. Dr. Herwig Gerlach
• Deutsche Sepsis-Hilfe e.V. - Schirmherr Dr. Rolf Koschorrek MdB a.D.
• Deutsches Zentrum für Infektionsforschung DZIF - Sprecher Prof. Dr. Martin Krönke
• InfectControl 2020 Konsortium - Sprecher Prof. Dr. Axel Brakhage
• Sepsis-Stiftung - Vorsitzender Prof. Dr. Konrad Reinhart








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